Lampertheim

Blick Richtung Osten

Unsere Qualität - Ihre Sicherheit

Unsere Böden werden regelmäßig auf Grundnährstoffe (Phosphor, Kalium, Magnesium) untersucht. Bei Kartoffeln werden vor dem Pflanzen Nitratanalysen gezogen um eine umweltschonende Stickstoffdüngung ohne Auswaschungsverluste ins Grundwasser zu gewährleisten. Bei den Spargelfeldern lassen wir diese Messungen sogar dreimal jährlich vornehmen. Dabei haben wir seit vier Jahren fast immer die in den strengen Wasserschutzgebietsauflagen Baden-Württembergs geforderten Restnitratmengen von 45 kg/ha (Novembermessung) unterschritten. Wir arbeiten als Leitbetrieb bei der Wasserrahmenrichtlinie mit!

Bei Spargeln und Erdbeeren werden möglichst keine Herbizide und Insektizide eingesetzt und ein Teil der Düngung erfolgt in organischer Form. Ansonsten erfolgt der Einsatz der zugelassenen Pflanzenschutzmittel nach amtlichem Warndienstaufruf und integrierten Grundsätzen (Schadschwellenprinzip, Einsatz reduzierter Aufwandmengen: So wenig wie möglich, soviel wie nötig!). Unsere Spargeln und Erdbeeren werden von einem unabhängigen Labor jährlich auf Pflanzenschutzmittelrückstände untersucht. Bei Interesse zeigen wir Ihnen gerne die Analysen!

Die Bewässerung erfolgt nach Verdunstungswerten und Kontrolle durch Gipsblöcke im Boden.

Unser Betrieb ist zertifiziert nach QS-GAP sowie der Qualitätsmarke “Gutes aus Hessen”.

Unsere Felder liegen rings um Lampertheim, teils in der Nähe des Rheins, teils in Waldnähe. Die Felder in Rheinnähe sind junge, nacheiszeitliche Flußablagerungen, zwischen 1.000 und 8.000 Jahre alt. Sie sind reich an Kalk und Magnesium und sind je nach Entstehungsalter und damaliger Wasserführung des Rheins unterschiedlich tonhaltig. Man zählt sie zu den Auenlehmen. Dort bauen wir Kartoffeln, Knoblauch und Weizen an.

Die Felder in Waldnähe stellen eiszeitliche Ablagerungen des Urstromes dar und sind älter als 10.000 Jahre. Sie zählen zu den leichten Braunerden (Sandböden) und sind sehr arm an Kalk und Magnesium. Da diese einen sehr geringen Tonanteil haben, sind sie fast immer befahrbar. Es entstehen also keine Bodenverdichtungen. Diese Böden sind sehr gut geeignet für den Anbau von Erdbeeren und weißem Spargel. Dort befinden sich auch unsere Vermehrungsflächen für Spargel- und Erdbeerpflanzen.

Die Landwirtschaftliche Nutzfläche beträgt 110 Hektar, davon ca 50 ha Sandböden und 60 ha Auenböden. Dies wirkt sich entscheidend auf die prozentuale Verteilung der Kulturpflanzen aus.

Alle Felder sind beregnungsfähig!

Die Landwirtschaftliche Nutzfläche beträgt 110 Hektar, davon ca 50 ha Sandböden und 60 ha Auenböden. Dies wirkt sich entscheidend auf die prozentuale Verteilung der Kulturpflanzen aus.